Donnerstag, 29. September 2011

Metzeler Test Tag - #MINTT11 - nicht nur Reifen wurden getestet

Beim Check.In:
jeder bekommt einen farbigen Aufkleber für den Helm
Über die Einladung zur Teilnahme an den Metzeler Testtagen im LUK-Driving-Center in Baden-Baden hatte ich mich sehr gefreut. Auch darauf, die anderen Blogger wieder zu treffen. Außerdem konnte ich bequem mit der Zephyr am Freitagmorgen hinfahren. Mein neuer Helm kam auch noch rechtzeitig: ein perlweißer C3 Lady von Schuberth.

Als ich ankam, war schon alles bereit. Die Testmotorräder für den Straßenparcours, für die Rennstrecke und die Offroad-Maschinen, jeweils mit der entsprechenden Bereifung. Ich war für die rote Gruppe eingeteilt und war froh, dass mich Vanessa vom Team Motobike sicherheitshalber in die grüne Gruppe switchte. Ich musste ziemlich viele Papiere unterschreiben und bekam dann den begehrten (grünen) Aufkleber für den Helm.
Uwe Geyer stellt das Reifensortiment vor.
Im Hintergrund wartet Albin Kirchengast
vom Team Motobike auf seinen Einsatz
Meine Kriterien für einen Reifenkauf waren bisher vor allem Langlebigkeit und gute Haftung bei Regen. Über Mischungen und darüber, dass Rennreifen anders sind als Straßenreifen hatte ich mir bisher keine Gedanken gemacht. Nach der Einführung in das Sortiment von Metzeler habe ich wirklich etwas dazu gelernt. Und dann ging es endlich los. Ich wollte zuerst auf die Straße. Mein Testbike war schnell gefunden. Eine BMW R1200R, mit der ich schon lange leibäugel, darf ich endlich mal fahren. Klasse Motorrad, nur mit den Blinkern habe ich zu kämpfen. Die Hebelchen sind so weit weg, dass ich beim Rechtsblinken immer Gas gebe.

Die K1300R hingegen ist nicht mein Bike
Dann wollte ich eigentlich auf die Rennstrecke. Zur Einstimmung drehe ich ein paar Runden als Beifahrerin bei einem der Instruktoren hinten drauf. Ui - das war schnell ... Ich fühle mich ziemlich ungeschickt, da ich mit den Bremsbelegen auf meiner Rukka-Hose keinen Millimeter nach rechts oder links rutschen kann, um wenigstens andeutungsweise eine Rennhaltung einzunehmen. Ich gebe eher den  Affen auf dem Schleifstein und bin froh, des es dazu keine Fotos gibt. Jedenfalls fühle ich mich nach dem heißen Ritt gut gerüstet für die ersten eigenen Turns. Leider komme ich mit der K1300R nicht wirklich gut zurecht. Ich verschalte mich andauernd. Die Maschine ist mir zu hektisch.

Leicht gefrustet freue ich mich, mit den anderen Bloggern zum Offroad-Parcours zu wechseln. Sicherheitshalber werden die Visiere abmontiert. Doch auch hier bin ich nicht erfolgreich. Ich klettere auf die Maschine. Dreißig Zentimeter trennen den Boden und meine Füße voneinander. Eins ist klar: wenn ich absteigen will, flieg ich runter. Noch lehne ich mich an einen Pfeiler, von dem ich mich mutig abstoße. Nach ein paar runden im Kreis gebe ich auf. Für Tina Meier´s Girls Camp muss ich wohl noch etwas trainieren. Die anderen schlagen sich jedenfalls echt gut. Ich esse derweil eine Banane.

Wieder zurück im Driving-Center treffe ich Peter Göb von der Rennleitung #110. Wir quatschen ein wenig und dann geht es wieder auf die Rennstrecke. Wir, d.h. die Bloggerfraktion bekommt ihre eigene Instruktorin. Leider verpasse ich irgendwie den Start und alle sind plötzlich weg. Alleine fühle ich mich total unsicher und traue mich auch nicht, richtig Gas zu geben. Ich fahre also enttäuscht wieder raus und warte bis die Jungs zurück kommen. Ich darf mit Roxy noch ein paar Extra-Runden drehen und bin wieder versöhnt.

törööö: Metzolino war natürlich auch dabei.
Fazit:
  • Ich habe mich total über die Einladung gefreut und vor Ort viele Bekannte wieder getroffen. 
  • Mit den Bloggern ist es echt witzig. Ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen.
  • Das LUK-Drivingcenter ist eine moderne Anlage, in der ich mich gleich wohl gefühlt habe.
  • An den Reifen lag es nicht, dass die Rennstrecke keine zweite Heimat für mich wird. Ich beschließe in der nächsten Saison ein Fahrtraining auf der Rennstrecke zu machen. Für die Blickführung ist das optimal. Allerdings fühle ich mich auf meinem Motorrad dabei wohler, denn das fahre ich ja auch draußen.
  • Die Zephyr ist in die Jahre gekommen. Das merke ich jedes Mal, wenn ich ein anderes Motorrad fahre.