Donnerstag, 22. Dezember 2011

Nach dem Unfall wieder aufs Bike - mentales Training kann helfen

Vor vielen Jahren hatte ich einen Motorradunfall. Zum Glück war mir nichts Schlimmeres passiert. Eine Nacht im Krankenhaus, einige Prellungen und eine Halskrause waren das Ergebnis. Danach bin ich ein Jahr nicht gefahren. Die Maschine, eine kleine Virago, war eh Schrott und ich wollte nie wieder auf ein Motorrad.

Doch nie ist ziemlich lang. Und so hielt ich es nach einem Jahr nicht mehr aus. Die erste Fahrt nach dem Unfall werde ich nie vergessen. Es war grauenvoll. Ich bin heulend und zitternd von dem Motorrad abgestiegen. Ich weiß nicht, wie lange es gedauert hat, bis die Bilder von Ästen, die mir entgegen fliegen, aus meinem Kopf waren. Damals wusste ich noch nichts von mentalem Motorrad-Training. Es hätte mir sicher geholfen.

Was es damit auf sich hat, erfahrt Ihr hier: http://www.fembike.de/lifestyle/psychologie/das-etwas-andere-kurventraining

Dienstag, 29. November 2011

Gewinnspiel zum ersten 1.Gebutstag von fembike



Im Dezember 2010 startete www.fembike.de mit einer Handvoll Beiträgen und vielen Ideen. Mittlerweile haben wir über 1.700 Seiten Motorrad-Content für Euch erzeugt und tolle Partner mit frauenspezifischen Motorrad-Angeboten gewonnen. Den ersten Geburtstag von fembike feiern wir mit einem Gewinnspiel. Vom 01.12. bis 31.12.2011 kannst Du Preise im Gesamtwert von 2.500 EUR gewinnen. Mach mit!!! Viel Glück!!!

www.fembike.de/geburtstag

Montag, 14. November 2011

Chanel-Super-Woman Keira Knightely in a Man´s World

Gestern habe ich zum ersten Mal den neuen Fernsehspot für Coco Medemoiselle mit Keira Nightely gesehen. Genau genommen war es nur noch die letzte Sequenz. Parfüm-Werbung kommt ja immer rechtzeitig vor Weihnachten ins Fernsehen.
Im Spot fährt Keira in ihrem cremefarbenen Wildleder-CatSuit auf einer gleichfarbigen Ducati zu einem Fotoshooting. Unterwegs flirtet sie noch ein bisschen und genießt es sichtlich das Chanel-Super-Woman zu sein. Und das zu recht. Untermalt wird die Geschichte mit dem Song "It´s a Man´s World" gesungen von Joss Stone. Die Ironie zwischen "A man´s World" und sexy Keira, die erst heiß flirtet und sich dann mit einem gewinnenden Lächeln auf ihrer Ducati aus dem Staub macht, ist sehr gelungen. Das ist "sex sells" auf höchstem Niveau. Und dass Keira gar nicht selbst Motorrad fährt, ist eigentlich nebensächlich.


Der Teaser zum Spot mit Kommentaren von Keira Nightely




Der Spot in voller Länge:




Gedanken dazu auch vom Alpentourer:

http://blog.alpentourer.eu/2011/11/its-mans-world-sagen-die-frauen.html

Montag, 31. Oktober 2011

Zu Gast bei Mr. Wheel #mwb11

Wie viel Ingenieuerskunst, Know-how und Erfahrung erforderlich sind, um aus Gummi, Stahl, Kevlar, Nylon und Ryon einen optimalen Motorradreifen zu zaubern, erfuhren16 Bloggerinnen und Blogger bei der Besichtigung des Metzeler-Reifenwerks im Odenwald.

Den vollständigen Beitrag findest Du hier: http://www.fembike.de/technik-mehr/metzeler-bloggert-sich-einen

@griesgram999 und @moto1203
@kutze21 und @moppedhexe
Mr. Wheel
@schrm und @moppedhexe
Hier die Berichte der anderen Teilnehmer:

http://www.ernie-troelf.de/blog/?p=3281
http://lefronc.blogspot.com/2011/10/besuch-bei-metzeler_20.html
http://www.ridexperience.de/2011/10/blogger-danke-fur-den-werksbesuch-bei-metzeler/

Sonntag, 30. Oktober 2011

Unterwegs in Franken


Petrus meint es gut mit uns, als wir zum langen Wochenende Richtung Franken aufbrechen. Die Sonne scheint. Unser Ziel sind vor allem der Steigerwald und die Fränkische Schweiz, zwei von 15 fränkischen Reiselandschaften.
 

Den kompletten Reisebericht findest Du hier: www.fembike.de/unterwegs

Freitag, 21. Oktober 2011

Braucht man denn zum Fahren die Ohren?

Vor einigen Monaten haben wir Euch auf www.fembike.de die gehörlose Tina vorgestellt. Im Interview mit Annette berichtete sie z.B. welche Besonderheiten es beim Führerschein gibt. Sie teilte mit uns ihre Erlebnisse mit hörenden Bikern und Bikerinnen und ließ uns an ihren Träumen teilhaben. Eine inspirierende Frau.
Und weil sie eigentlich noch viel mehr erzählen wollte als im Beitrag Platz hatte, schrieb sie einen Brief, mit der Bitte diesen zu veröffentlichen, was ich auch gerne mache:


Braucht man denn zum Fahren die Ohren?

Tina mit ihrer blauen Fazer
Mein Name ist Tina, bin 46 Jahre alt und bin schon von Geburt an gehörlos. Ich wurde als Frühchen im 6. Schwangerschaftsmonat mit nur 900 Gramm geboren. Meine Mutter war schon nach der Geburt meines Bruders schwer nierenkrank und sollte eigentlich keine Kinder mehr bekommen. Doch als mein Bruder 6 Jahre alt war, war der Wunsch nach noch einem Kind bei meiner Mutter so groß, dass sie sich diesem Risiko aussetzte und mit mir schwanger wurde.

Naja, die ersten beiden Monate meines Lebens verbrachte ich im Brutkasten. Man kümmerte sich sehr um mich. Ich war sozusagen der Sonnenschein. Meiner Mutter ging es nicht so gut, denn wie befürchtet wurden die Nieren durch die Schwangerschaft noch mehr belastet. Ich wuchs allmählich und entwickelte mich prächtig. Langsam ging es auch mit meiner Mutter aufwärts, denn sie wurde nach meiner Geburt sofort in die Klinik gebracht, wo man ihr dann eine Niere entfernte.

Ich war schon immer ein sehr lebhaftes, quirliges und wildes Kind. Niemand merkte dass ich gar nichts hörte. Die Ärzte und die Medizin waren damals noch nicht so weit fortgeschritten wie heute. Erst als ich laufen konnte und meinen Eltern immer davon rannte und nicht horchte, wenn sie mich riefen, wurden diese langsam stutzig und brachten mich zum Arzt. Verschiedene Tests von lauten Geräuschen, wie Radio volle Pulle oder Metallschüssel auf den Boden werfen, wurden durchgezogen. Doch mich interessierte mehr, was in der Praxis an der Wand hing und die bunten Bilder. Schnell wurde klar, dass ich nichts hörte, was der Test dann auch bestätigte. Für meine Eltern brach eine Welt zusammen. Niemand kannte Gehörlosigkeit und vor allem wusste niemand, wie man damit umzugehen hat.

Beratungen mit Ärzten, Ämtern, Behörden etc. gaben Aufschluss über meinen Werdegang. Ich musste meine jungen Jahre in einem Internat für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche unter grausamen Bedingungen verbringen. Unter sehr strengen Nonnen wurde uns Kindern die Lautsprache eingetrichtert. Die Hände zum Gebärden durften wir nicht benutzen. Wenn eine Nonne das sah, gab es sofort Prügel mit dem Stock oder man wurde in den Keller gesperrt. Hart war diese Schulzeit und das Erlernen der Lautsprache. Hörende können sich das nicht vorstellen, wie das ist, nichts zu hören und doch die Lautsprache zu erlernen. Die Nonnen trimmten uns aufs Übelste, bis es einigermaßen klappte.

Erst in der Hauptschule wurden die Nonnen langsam weniger und durch Lehrer ersetzt. Ich konnte bis zu dem Zeitpunkt noch keine Gebärdensprache. Ich sah es nur bei den Kindern, die aus anderen Schulen, z.B. Heilbronn, zu mir nach Schwäbisch Gmünd wechselten. Wir guckten von den Kindern die Gebärdensprache ab und erlernten diese dann ziemlich schnell. Klar, Gehörlose untereinander sind wie eine Familie, und jeder nimmt von jedem was an. Wir sind sozusagen in unserer eigenen kleinen Welt. Leider werden wir auch viel ausgeschlossen, weil die Kommunikation für manche sehr mühsam ist. Mit Gehörlosen muss man sehr deutlich und langsam reden. Das Aufmachen des Mundes ist sehr wichtig, sonst können wir nicht von den Lippen ablesen. Was aber auch wichtig ist, dass man keine Fremdwörter benutzt, denn diese kennen wir nicht. Ihr seht, es ist nicht einfach so zu leben. Wer natürlich die Gebärdensprache kann, zu dem fühlen wir uns hingezogen und plaudern bis die Hände ausfransen, hahahaha.

Gebärdensprache ist also Unterhalten mit den Händen. Ihr könnt Eure Stimme schonen, denn die höre ich sowieso nicht. Es ist auch praktisch in Gebärdensprache sich zu unterhalten, denn in Kreisen wie z.B. das Volksfest, Verkehr oder weite Entfernungen, wie z.B. über die Straße, geht das ganz einfach. Hörende verstehen in solchen Entfernungen nur Bahnhof, aber ich kann mich in meiner Gebärdensprache auch da locker unterhalten.

Sorry, jetzt bin ich wieder in meine Welt getaucht und habe zu weit ausgeholt.

Ich besuchte also die Hauptschule und machte eine Ausbildung zur Stahlgraveurin. Dort war ich nur mit Hörenden zusammen. Es gab keine Berufsschule für Gehörlose als Stahlgraveurin, und darum absolvierte ich es unter den Hörenden. Der Unterricht war sehr mühsam, aber ich schaffte es und war sehr stolz darauf.

Mittlerweile war ich im Alter von 17 Jahren und der Führerschein nahte. Ich ging also in eine Fahrschule für Hörgeschädigte nach Ravensburg und machte dort meinen Führerschein. Ich musste dort 3 Wochen verweilen, denn der Schein wurde an einem Stück durchgezogen. Vor der Prüfung wurde mir der Ablauf erklärt, und ich musste mir das alles einprägen. Es wurden bei der Prüfung nur noch Täfelchen gezeigt, in welche Richtung es zu gehen hat. Alles klappte prima, und ich hatte endlich den Autoführerschein.

Den Motorradführerschein durfte ich von meinen Eltern aus nicht mit machen. Es kribbelte aber schon mächtig in mir, denn ich hatte Freunde, die mich immer mit dem Motorrad abholten. Natürlich durften die mich nicht zu Hause abholen, denn meine Eltern durften nicht sehen, dass ich mich hinten auf’s Bike setzte. Also musste ich immer meinen Helm und eine Jacke im Schließfach am Bahnhof einschließen. Sehr umständlich das Ganze, aber Hauptsache meine Eltern starben nicht vor lauter Sorge. Es ging lange Zeit gut, bis ich immer mehr das Verlangen hatte, selbst so eine Maschine zu fahren.

So entschloss ich mich eines Tages, dass ich den Schein machen will. Gedacht und getan, aber alles musste heimlich gehen. Ich ging also wieder in die Fahrschule für Gehörlose. Dieses Mal war es noch etwas schwieriger, denn man konnte mir gar nichts zeigen mit Schildern. Ich musste mir also den gesamten Ablauf eintrichtern. Die Regeln sind ja gleich, wie beim Autofahren, und die Schilder konnte ich ja schon. Den Schein mit Bravur bestanden ging es heim. Niemand wusste davon, nur meine Freunde. Im Schein steht nichts drinnen von meiner Gehörlosigkeit.

Tina unterwegs in Kroation
Das Verlangen wurde immer größer, und so kaufte ich mir eine eigene Maschine. Ich wohnte zu dieser Zeit schon in einer eigenen Wohnung, und so sahen meine Eltern nicht, was ich mir kaufte. Ich machte von da an nur noch Ausfahrten. Raus, weg und alles hinter mir lassen. Auf dem Motorrad fühle ich mich einfach frei wie ein Vogel. Dort vergesse ich all meine Sorgen, und wenn ich auch manchmal depressiv bin oder Wut habe, so steige ich aufs Bike und düse los. Danach bin ich immer sowas von entspannt und locker drauf. Meine Eltern erfuhren durch meine Nachbarn, dass ich jeden Morgen in der Früh so Krach veranstalte, wenn ich meinen Chopper – Virago 1100 – aus der Garage holte. Mein Vater dachte, ihn laust der Affe, als er davon hörte. Sofort fuhr er zu mir und schaute in meine Garage – und Tatsache: dort stand ein Motorrad. Es gab erst mal mächtig Zoff, meine Eltern waren für 3 Monate mit mir sauer und unterhielten sich nicht mehr mit mir. Es war schon eine blöde Zeit, und ich vermisste meine Eltern, aber die Wogen glätteten sich mit der Zeit. Auch heute haben meine Eltern nach wie vor Angst, wenn ich mit dem Bike weg bin. Ich muss mich immer per SMS melden, damit sie beruhigt sind.

Die Leidenschaft für’s Bike ist bis heute fester Bestandteil meines Lebens. Es kribbelt immer in meiner rechten Gashand, wenn die Biker-Saison anbricht. Bald ist es wieder soweit und ich werde meine Maschine – eine stahlblaue Yamaha Fazer FZ 600 – aus dem Winterschlaf wecken. Zum Beginn der Saison küsse ich mein Bike ganz viel und unterhalte mich mit meiner Maschine, dass sie mich auch in diesem Jahr wieder gut und gesund heim bringt.

Jedes Jahr, am letzten Samstag im Monat April, ist in Deggingen in der Ave Maria-Kirche der Motorrad-Gottesdienst. Dorthin kommen jährlich ca. 1.000 Biker mit ihren Maschinen. Zuerst wird zusammen eine 50 km lange Tour gefahren, und anschließend gehen alle in die Kirche. Dort wird dann der Verunglückten gedacht und man betet zusammen. Danach kommt der Pastor auf den Parkplatz und segnet alle Biker. Ich bin jedes Jahr dabei, und Gott sei Dank ist mir noch nie etwas passiert. Im Übrigen habe ich an meiner Maschine einen Schutzengel mit einem Magnet angebracht. Beim Schreiben hier juckt es schon wieder heftigst, und ich sehne mir den 1. März herbei. In der Hoffnung, dass es dann auch wettermäßig besser aussieht.

Ich werde auch heute immer noch gefragt, wie das denn geht, gehörlos zu sein und Auto oder Motorrad fahren zu können.

Gegenfrage, warum eigentlich nicht? Braucht man zum Fahren die Ohren? Nein!! Denn mir sind die anderen Sinne mehr gegeben als den Hörenden, und wenn ich auf der Straße bin, sind meine Augen doppelt so wachsam wie bei den Hörenden. Ich schaue mich mehr um, schaue mehr in den Rück- bzw. die Seitenspiegel und gleite über die Straßen wie ein Vogel durch die Lüfte.


"Harley fahren ist für mich wie Dauergänsehaut"
Mein ganzer Stolz ist es, Euch zu berichten, wohin mich meine Bikerlust schon geführt hat. Das absolute Highlight war, als ich vor ein paar Jahren für eine Woche in die Staaten reiste und mir dort eine Harley Davidson 1600 lieh. Ich düste die bekannte Route 66 entlang, und das ganz alleine. Ich liebte es, das Geräusch zu spüren, wenn die Maschine so laut knallte. An den Straßenrändern folgten mir immer zahlreiche Augen. Das hat mich wahnsinnig glücklich gemacht.

Ich habe aber auch den gigantischen Vorteil, hier im Süden zu wohnen, und so ist es nur ein Katzensprung in die schönsten Gebirge, nämlich die Alpen. Ich bin also in 1 Stunde in Österreich und kann von dort aus irre viele Berge fahren. Da schlägt jedes Bikerherz höher, wenn man die zahlreichen Pässe der Dolomiten fahren kann, welche ich im Übrigen schon alle abgefahren bin. Auch die Schweiz ist nicht zu verachten. Da bin ich in der gleichen Zeit und kann dort die schöne Schweizer Landschaft genießen. Im Schwarzwald und an der Mosel bin ich ebenfalls zahlreiche Male gefahren. Im Schnitt, lege ich so ca. 7.000 – 10.000 km im Jahr zurück. Arbeiten muss ich ja auch noch, und so habe ich nur an den Wochenenden oder im Urlaub Zeit für’s Fahren.

Wir waren auch schon auf Rügen und im Jahr 2008 mit den Motorrädern in Kroatien für 3 Wochen. Meine Freundin möchte mich gerne mal nach Schottland locken. Im Moment wehre ich mich noch dagegen, denn ich denke, dass das Wetter dort immer verrückt spielt.

Traumziele sind momentan Andalusien und Sardinien. Es wird auch noch irgendwann kommen, da bin ich mir ganz sicher.

Ich mag nicht so gerne in einer Gruppe mit vielen Motorrädern fahren. Ich liebe es, mit meiner Freundin und vielleicht noch mit 1 - 4 anderen zu fahren. Denn bei einer Ausfahrt ist es immer schön, zwischendurch in einem Straßencafé zu sitzen und zu plaudern und dann wieder weiterzufahren. In großen Gruppen ist das Fahren sehr anstrengend und macht mir nicht so viel Spaß. Die Touren mit Männern meide ich, denn meistens endet das in einem Bierzelt oder Campingplatz. Dort wird dann viel getrunken und gepöbelt.

Ich war bereits vor ein paar Jahren mit einer Frauengruppe, alles Hörende unterwegs in Frankreich. Diese Tour hat mich sehr traurig gemacht. Am Anfang waren alle sehr interessiert an mir. Jeder fragte mich viel, und mir machte es Spaß. Aber bereits am ersten Stopp beim Abendessen plauderten alle nur noch unter sich – und ich saß nur doof da. Ich wollte wissen, was sie redeten und fragte nach. Man gab mir kurze knappe Antworten, aber mehr auch nicht. Über den restlichen Reiseverlauf wurde gesprochen, aber ich bekam nichts mit. Man sagte mir nur kurz, dass es am anderen Morgen um 8 Uhr los ging. Ich ging schlafen. Der nächste Tag war genauso wie der erste. An diesem Abend platzte es aus mir heraus, und ich sagte in die Runde, dass ich die Gruppe am anderen Morgen verlassen werde. Alle waren geschockt und versuchten, mich zu beruhigen, was ihnen aber nicht gelang. Zu tief war ich betroffen und konnte mir eine weitere Reise mit denen nicht vorstellen. Um 7 Uhr am nächsten Morgen frühstückte ich schnell und fuhr heulend los. Allein und verlassen irgendwo in Frankreich.

Zu Hause angekommen, schwor ich mir, dass ich nie wieder mit einer hörenden Gruppe wegfahre. Gehörlose Biker-Frauen gibt es zwar, aber die sind so selten und dann noch ewig weit entfernt. Auch gibt es gehörlose Biker-Clubs, wie z.B. Deaf-Biker. Die Gehörlosenwelt ist ganz klein, die meisten sind im Rheinland, Baden Württemberg und in Schleswig Holstein zu Hause. In ganz Deutschland leben 80.000 Gehörlose.

Hauptsache, ich fahre mit meiner Freundin raus, und wir haben Spaß dabei.

Den werde ich auch nie verlieren, denn dazu liebe ich die Freiheit auf dem Motorrad zu sehr.

Ich hoffe, dass Euch meine Geschichte gefallen hat und Ihr etwas aus meiner Welt mit auf den Weg nehmt.

Viele Grüße von Tina

P.S. Ihr habt hier meine Geschichte gelesen. Diese hätte ich niemals so ausdrücken können, denn meine Grammatik ist – typisch bei Gehörlosen – eine Katastrophe, und aus diesem Grund hat den Text hier meine Freundin für mich geschrieben. Wenn einer mich bis ins Detail kennt, dann ist es sie, und ich bin sehr froh, dass ich sie an meiner Seite habe. – Ein großes Danke an meine Bianca.

Donnerstag, 29. September 2011

Metzeler Test Tag - #MINTT11 - nicht nur Reifen wurden getestet

Beim Check.In:
jeder bekommt einen farbigen Aufkleber für den Helm
Über die Einladung zur Teilnahme an den Metzeler Testtagen im LUK-Driving-Center in Baden-Baden hatte ich mich sehr gefreut. Auch darauf, die anderen Blogger wieder zu treffen. Außerdem konnte ich bequem mit der Zephyr am Freitagmorgen hinfahren. Mein neuer Helm kam auch noch rechtzeitig: ein perlweißer C3 Lady von Schuberth.

Als ich ankam, war schon alles bereit. Die Testmotorräder für den Straßenparcours, für die Rennstrecke und die Offroad-Maschinen, jeweils mit der entsprechenden Bereifung. Ich war für die rote Gruppe eingeteilt und war froh, dass mich Vanessa vom Team Motobike sicherheitshalber in die grüne Gruppe switchte. Ich musste ziemlich viele Papiere unterschreiben und bekam dann den begehrten (grünen) Aufkleber für den Helm.
Uwe Geyer stellt das Reifensortiment vor.
Im Hintergrund wartet Albin Kirchengast
vom Team Motobike auf seinen Einsatz
Meine Kriterien für einen Reifenkauf waren bisher vor allem Langlebigkeit und gute Haftung bei Regen. Über Mischungen und darüber, dass Rennreifen anders sind als Straßenreifen hatte ich mir bisher keine Gedanken gemacht. Nach der Einführung in das Sortiment von Metzeler habe ich wirklich etwas dazu gelernt. Und dann ging es endlich los. Ich wollte zuerst auf die Straße. Mein Testbike war schnell gefunden. Eine BMW R1200R, mit der ich schon lange leibäugel, darf ich endlich mal fahren. Klasse Motorrad, nur mit den Blinkern habe ich zu kämpfen. Die Hebelchen sind so weit weg, dass ich beim Rechtsblinken immer Gas gebe.

Die K1300R hingegen ist nicht mein Bike
Dann wollte ich eigentlich auf die Rennstrecke. Zur Einstimmung drehe ich ein paar Runden als Beifahrerin bei einem der Instruktoren hinten drauf. Ui - das war schnell ... Ich fühle mich ziemlich ungeschickt, da ich mit den Bremsbelegen auf meiner Rukka-Hose keinen Millimeter nach rechts oder links rutschen kann, um wenigstens andeutungsweise eine Rennhaltung einzunehmen. Ich gebe eher den  Affen auf dem Schleifstein und bin froh, des es dazu keine Fotos gibt. Jedenfalls fühle ich mich nach dem heißen Ritt gut gerüstet für die ersten eigenen Turns. Leider komme ich mit der K1300R nicht wirklich gut zurecht. Ich verschalte mich andauernd. Die Maschine ist mir zu hektisch.

Leicht gefrustet freue ich mich, mit den anderen Bloggern zum Offroad-Parcours zu wechseln. Sicherheitshalber werden die Visiere abmontiert. Doch auch hier bin ich nicht erfolgreich. Ich klettere auf die Maschine. Dreißig Zentimeter trennen den Boden und meine Füße voneinander. Eins ist klar: wenn ich absteigen will, flieg ich runter. Noch lehne ich mich an einen Pfeiler, von dem ich mich mutig abstoße. Nach ein paar runden im Kreis gebe ich auf. Für Tina Meier´s Girls Camp muss ich wohl noch etwas trainieren. Die anderen schlagen sich jedenfalls echt gut. Ich esse derweil eine Banane.

Wieder zurück im Driving-Center treffe ich Peter Göb von der Rennleitung #110. Wir quatschen ein wenig und dann geht es wieder auf die Rennstrecke. Wir, d.h. die Bloggerfraktion bekommt ihre eigene Instruktorin. Leider verpasse ich irgendwie den Start und alle sind plötzlich weg. Alleine fühle ich mich total unsicher und traue mich auch nicht, richtig Gas zu geben. Ich fahre also enttäuscht wieder raus und warte bis die Jungs zurück kommen. Ich darf mit Roxy noch ein paar Extra-Runden drehen und bin wieder versöhnt.

törööö: Metzolino war natürlich auch dabei.
Fazit:
  • Ich habe mich total über die Einladung gefreut und vor Ort viele Bekannte wieder getroffen. 
  • Mit den Bloggern ist es echt witzig. Ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen.
  • Das LUK-Drivingcenter ist eine moderne Anlage, in der ich mich gleich wohl gefühlt habe.
  • An den Reifen lag es nicht, dass die Rennstrecke keine zweite Heimat für mich wird. Ich beschließe in der nächsten Saison ein Fahrtraining auf der Rennstrecke zu machen. Für die Blickführung ist das optimal. Allerdings fühle ich mich auf meinem Motorrad dabei wohler, denn das fahre ich ja auch draußen.
  • Die Zephyr ist in die Jahre gekommen. Das merke ich jedes Mal, wenn ich ein anderes Motorrad fahre.









Samstag, 16. Juli 2011

Interview mit Mola Adebisi für Motor-Motion auf n24




Am 15.05. war ich mit fembike Aussteller auf der Veranstaltung "Anfahrt Wunderlich" in Sinzig und wurde von Mola Adebisi für die Sendung Motor-Motion auf n24 interviewed. Und schwupps war ich im Fernsehen.

Das Video darf mit freundlicher Genehmigung von n24 hier eingestellt werden.

Dienstag, 21. Juni 2011

Eine Victory Vision aufheben

Auf der Motorradmesse bei Seegmüller am 03. und04.Juni zeigte Titus vom Cruiser-Center Erlensee, wie einfach eine fette Victory Vision aufzustellen geht.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Neue Motorräder machen Laune - Power of dreams Testtage 2011 bei Honda

Honda Akademie in Erlensee
Was kann es besseres geben als am Intl. female ride day zu Gast bei den Honda Power of Dreams Testtagen in Erlensee zu sein und Motorräder zu testen? Über die Einladung hatte ich mich sehr gefreut. Für die 160 km Anfahrt nahm ich allerdings lieber das Auto. Ausrüstung in den Kofferraum und los ging es.

Die Honda Akademie beeindruckt durch ein weitläufiges Gelände und ein modernes, lichtdurchflutetes Gebäude.Bei der Ankunft knatterten schon die Sitzrasenmäher und ATVs auf ihren Testparcours herum. Etwas unentschlossen stand ich am Empfang und wurde freundlich über den Ablauf des Tages informiert.

Asimo der Tausendsassa
In der Pressekonferenz erfuhr ich viel über das Umweltengagement von Honda. Wirklich beeindruckt war ich vom "Menschenroboter" Asimo. Der kleine Kerl kann Treppen steigen, Fußball spielen, rennen, tanzen und sprechen. Beim Händeschütteln bekam sogar der Moderator feuchte Augen.

Im Gedränge um die Motorradschlüssel traf ich Ricky von der Rennleitung 110 und wir beschlossen, gemeinsam zu fahren. Als erstes bekam ich die VT 750 S. Der kleine Chopper macht Spaß beim Cruisen. Mit Flammen auf dem Tank und Fransen an den Packtaschen ist es leider ein etwas klischeehaftes Bike.

machen beide Spaß - CBF 600F und Hornet 600
Da ich es etwas zügiger mag und sowieso die Hornet fahren wollte, stiegen wir um. Leider war die Hornet schon wieder unterwegs, genau wie die drei Crossrunner. Sie waren an diesem Tag wohl die begehrtesten Objekte. Also traute ich mich auf die neue CBR 600F. Ich kam gerade so auf den Boden und durch den Stummellenker vermisste ich sofort meine gewohnte Naked-Sitzposition. Wir starteten. Wie leicht das alles ging. An meiner alten Zephi muss ich schon schwer ander Kupplung ziehen und auch beim Kurvenfahren bewegt sich die ganze Maschine. Nicht so die CBR. Auf der Autobahn geben wir Gas - wow - 200 km. Und ich merke nicht mal etwas davon.

Ricky hat tolle Bilder gemacht.
Und dann endlich darf ich auf die Hornet 600. Mit den Füßen komme ich super auf den Boden. Die Sitzbank scheint schmaler zu sein. Auch die Sitzpositin ist vertraut. Mit ihrern digitalen Instrumenten ist die quietschgelbe Hornisse mein Bike. Zügig flitzt sie um die Kurve, ist leichtgängig zu Schalten und macht irre Spaß.

Die Testtage waren ein tolles Erlebnis für mich. Ich habe andere Blogger getroffen, mich ausgetauscht und neue, schnelle Motorräder ausprobiert. Mal sehen, was ich nächstes Jahr am intl. female ride day so mache ...

Der Blogger und Twitterer-Tisch

Samstag, 26. März 2011

Auf dem Weg zum TÜV liegen geblieben

Ja, das rächt sich, wenn man nicht lieb zu seinem Mopped ist und es über den Winter nicht ordentlich einmottet. Bei der Zephi war der Vergaser verstopft, was ja schon eine Pfütze aus Benzin in der Tiefgarage verursacht hat. Ich Dummerle hatte sie auch nach dem kleinen Fotoshooting auf den Seitenständer gestellt und den Bezinhahn auf "pri" gelassen - damit sie besser ansprang.

Nachdem die Benzinlache beseitgt und die Maschine wieder aufgebockt war, dachte ich: "Och, das war ja alles gar net so schlimm. Fährst Du mal zum TÜV (der war ja seit Januar abgelaufen...) und dann zur Saisoneröffnung in die Moppedwerkstatt nach Steinheim. Da werden Sie geholfen."

Doch leider kam ich nur einen Kilometer weit. Die Maschine ging an jeder Ampel aus und letztendlich blockierte die Schaltung komplett. Also fuhr ich bei strahlendem Sonnenschein mit dem Auto nach Steinheim und versuchte, mich nicht zu sehr über mich zu ärgern.

Martin Reinprecht von der Moppedwerkstatt
Im Gepäck: Anmeldeformulare für die Technikkurse
- ich fülle gleich mal eins aus ...
yummi yummi Mopped-Muffins - mit pinkfarbener Glasur
Gestern konnte ich die Zephi wieder abholen. Der Vergaser wurde gereinigt, das Öl, das ebenfalls mit Benzin  verunreinigt war, gewechselt und der TÜV hat auch geklappt. Und dann wollte sie natürlich gar nicht mehr zurück in die Garage sondern schon die ersten Kurven räubern. Ich hab sie gelassen ... ;-)

Freitag, 18. März 2011

Spendenaufruf für Japan

Die Katastrophe in Japan macht uns alle betroffen. In Dauersendungen wird über das unvorstellbare Leid berichtet. Bilder von Menschen, die alles verloren haben, von zerstörten Städten und ganzen Landstrichen flimmern über den Bildschirm ins Wohnzimmer. Fred Zagrodnik von www.motorrad-tourer.com hat zusammen mit dem DRK einen Spendenaufruf gestartet, den ich gerne weiter leite:

http://www.motorrad-tourer.com/motorradfreunde-helfen-japan

Mittwoch, 9. März 2011

Motorradmesse Dortmund 2011 - neue Perspektiven

Die ersten Besucher auf der Messe in Karlsruhe anzusprechen, hat noch ein bißchen Überwindung gekostet. Doch die vielen positiven Reaktionen machen Mut und so werde ich von Messe zu Messe selbstbewußter. Und das bleibt nicht unbemerkt. Ich merke, wie ich in Dortmund beobachtet werde. Und wundere mich.

Dann kommt der nette Mann zu mir, macht mir ein Kompliment. Er bewundere meine professionelle Kundenansprache. Das freut mein Marketer-Herz. Und dann kommt es, das Jobangebot. Ein sehr innovatives Produkt aus dem Massagebereich, das könnte ich doch super vermarkten. Ich werde hellhörig und auch ein wenig mißtrauisch.

Es sei schwer, geeignete Promoterinnen zu finden und man könne sehr gut Geld verdienen. Aha, na dann ... Jetzt bin ich allerdings doch neugierig. Und endlich lässt der freundliche Mann mit den blonden Haaren die Katze aus dem Sack: das innovative Massageprodukt wird ausschließlich verkauft auf Erotikmessen. Schluck - das ist nix für mich. Ich bedanke mich höflich für das Angebot. Doch meine Spießerseele lehnt es ab. Da bleibe ich doch besser bei der Promotion in eigener Sache.

z.B. mit meiner neuen Kombi von Rukka. Die Hosengröße schockiert mich schon ziemlch (muss dringend abnehmen)  außerdem sehe ich neben Matthias Kroner aus wie ein Zwerg.


Das Laptop wollte nicht so richtig: jeden Morgen ein Absturz. Zu allem Übel hatte O2 auch noch eine Störung, so dass ich erst die Hotline anrufen musste, um mit meinem Surfstick ins Internet zu kommen. Hat dann aber gut geklappt.

Beim Girl-Talk mit Tina Meier ...
... die spontan ihre Poster signierte ...
... die sehr begehrt waren.

Und noch eine tolle Frau war bei mir: Nina Prinz, die schnellste Frau Deutschlands.

Probesitzen bei Honda. Ja, so eine Hornet steht mir auch. Übrigens, bietet Honda viele Modelle mit niedriger Sitzhöhe an.
Und dann kam Aaron Lang von Honda zum Gegenbesuch zu mir.

Montag, 21. Februar 2011

Bericht in der Rheinpfalz - Mopped streikt noch immer

©ARTIS-Uli Deck
Da ist er, der Beitrag über fembike in der Rheinpfalz, erschienen in den Ausgaben Germersheim (11.02.2011) und Landau (14.02.2011). Auch das Foto von Uli Deck ist klasse geworden.

Leider interessiert die Zephyr das überhaupt nicht. Zu allem Überfluss tropft jetzt Benzin aus dem Vergaser und vernebelt die Tiefgarage. Draußen liegt Schnee, ich habe keine Zulassung und kann jetzt nicht in die Werkstatt fahren. Das ist ein Problem, denn Nachbarn haben mich schon darauf angesprochen. Ich habe das Benzin notdürftig aufgewischt und einen Lappen unter den Vergaser gestopft. Werde wohl meinen Schrauber anrufen müssen. Zum Glück weiß ich ja, wo ich einen Technikkurs belegen kann, um mir zukünftig selbst helfen zu können.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Erste Fotosession und das Mopped streikt

...  das Shooting vom Shooting ...
Jedes Jahr das gleiche Drama. Batterie im Herbst raus und kurz vor Einbau im Februar aufladen. Dieses Jahr verschob sich der Termin nach vorne. Die Zephyr, Christine von kern-site und ich hatten einen Fototermin für die Rheinpfalz. Interviewed hatte uns eine, trotz Autopanne, gut gelaunte Mitarbeiterin bereits. Wegen der Messetermine verschob sich das Fotoshooting. Und heute war es soweit.

Die Batterie hatte ich über Nacht aufgeladen. Nach einem Kampf mit dem Luftfilter, der blöder Weise über der Batterie sitzt und nur mit Gewalt entfernt werden kann, wenn man ich auch noch den Tank ausbauen will, sprang die Maschine fast sofort an. Ich stand in einer Rauchwolke aus Abgasen, inständig hoffend, dass niemand die Tiefgarage betritt - sonst hätte es wieder einen Rüffel gegeben.

Das Rausfahren war auch kein Problem. Schnell im Hof geparkt (habe ja im Augenblick keien Zulassung, geschweige denn eine Versicherung) und schon kam der Fotograf. Nach Besichtigung der Hof-Location, fanden wir auch einen geeigneten Platz zum fotografieren. Ich wollte umparken. Doch leider wollte die Zephi nicht mehr anspringen - grrrr ... peinlich ... nur ein klägliches Klacken war zu hören und ich musste das 215 kg schwere Stahlross rumschieben. Jetzt steht sie wieder in der Garage. Ich werde die Batterie noch einmal ausbauen und hoffe, dass sie dann wieder läuft. Das Shooting hat trotzdem Spaß gemacht.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Tina Meier spricht mit fembike nicht nur über die Dakar

Tina Meier kämpft sich durch die Dakar 2011
Auf der Intermot in Köln habe ich Tina persönlich kennen gelernt. In der Presselaunch haben wir uns ausgiebig unterhalten. Mit ihrer unkomplizierten Art war sie mir sofort sympathisch. Wir sprchen nicht nur über Motorradfahren und Abenteuer sondern auch über das Leben, das Frau sein und vieles mehr. Und mir war klar, dass ich sie unbedingt für fembike interviewen wollte. Nach der Rallye. Dass ihr die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung machte und sie deshalb nach der 10. Etappe abbrechen musste, tat mir sehr leid. Nicht nur mir. Unzählige FB-Friends, Twitter-Follower und Blogleser folgten ihr virtuell und schickten ihr aufmunternde Worte und liebe Grüße. So auch ich. Doch sie trägt es mit Fassung.


Das Interview hat natürlich trotzdem statt gefunden. Karin Schickinger hat die Fragen gestellt und interessante Einblicke in das Rallye-Leben von Tina Meier bekommen. Das Interview findet Ihr hier: http://www.fembike.de/lifestyle/portrait/tina-meier-rallyefahren-ist-fuer-mich-eine-belohnung

Dienstag, 8. Februar 2011

Motorradmesse Leipzig 2011

Mein Stand auf der Motorradmesse Leipzig bei Bikerbetten. Abgesehen vom Interntezugang der immer wieder unterbrochen war, was ziemlich ärgerlich ist, wenn man Inhalte und Angebote einer Internetseite zeigen will, die auch das Hauptexponat am Stand ist. Die Besucher waren jedenfalls geduldig und ließen sich über fembike informieren.

Hier wartet die Juri der Miss Grid Girl Wahl auf die schönen Frauen ... 

... die dann auch kamen. Leider war die Unterstützung durch das Publikum eher bescheiden. Mal sehen, ob es bei der Entscheidung in Dortmund euphorischer wird.

Absoluter Geheimtipp für einen ungewöhnlichen Abend in Leipzig ist das Erlebnisrestaurant http://www.tbe-engelsdorf.de/ Mit DDR-Bahn-Romantikund einem etwas ruppigen Umgangston. Wenn das in der DDR wirklich so war, bekommt der Ausdruck Servicewüste eine ganz neue Dimension.

Erich Honecker war auch da ... ;-)

Dienstag, 1. Februar 2011

Motorradwelt Bodensee 2011

In Friedrichshafen hatte sich nicht nur der Messestand mit einem Poster weiter entwickelt, sondern auch ich machte neue Erfahrungen in Sachen PR. So hatte ich auf der Motorradwelt mein Bühnendebüt. Drei Mal durfte ich am Ladies Day über fembike berichten. Beim dritten Mal war es dann auch richtig gut. Das Mikro unter der Nase machte mir keine Angst mehr, ich konnte langsamer sprechen und aufrecht stehen.

Dieses Bild entstand beim zweiten Interview. Die Körperhaltung ist noch verbesserungswürdig ...
Außerdem saß ich probehalber auf einer Suzuki Gladius, die mit dem MIZU Lady Kit tiefer gelegt wurde. Zum Thema "Umbauten" planen wir  einen Beitrag auf www.fembike.de


Bei einem Rundgang lernte ich die Angela von Las Banditas kennen. Auch sie durfte ihre extravagente Bikerfashion am Ladies Day präsentieren.


Das Brautkleid überließ ich Iris Krämer (s.o.) zum anprobieren. Ich habe mich lieber als Miss Piggy getarnt... .

Donnerstag, 27. Januar 2011

Auf nach Friedrichhafen zur Motorradwelt

Nachdem ich jetzt drei Tage mit einem klappernden Stehtisch im Auto herumgefahren bin, freue ich mich heute, dass die halbe Messeausrüstung schon eingeladen ist. Ich bin auf dem Weg nach Friedrichshafen zur Motorradwelt.

Am Samstag ist übrigens Ladies Day. Und das bedeutet, dass die ersten 1.000 Besuchrerinnen ein Geschenk erhalten. Außerdem gibt es um 12:00 Uhr auf der Actionbühne in Halle 4 ein Interview - u.a. mit mir :) Da freue ich mich natürlich und bin sehr gespannt. Davor werde ich einen Abstecher zum Fotoshooting bei SL Motorrad machen. Mal sehen, wie ich mich als Model anstelle.

Wer mich besuchen möchte, ist natürlich herzlich willkommen Halle B2, Stand 562.

Montag, 24. Januar 2011

Danke für drei tolle Messetage in KA

Meine Einladung haben viele angenommen und sind am Wochenende nach Karlsruhe gepilgert. Die dm-Arena erwies sich für mich als optimaler Standort. Mit dem Partner Motorradstraße Deutschland im Rücken, Amerika Heller zur rechten und Hotel Sassor am Eck, war ich bestens aufgehoben - und mit Kaffee versorgt :) Die liebe Bine hat mir geholfen und unermüdlich Flyer verteilt und Newsletterabonneten geworben.

Die erste Messe war ein Heimspiel und so schaute mein halber Motorrad-Stammtisch und Zwei Zwerge vorbei. Freunde aus Facebook kamen auf einen Klönschack vorbei und zwei Twitter-Follower haben sich geoutet. Ich finde es super, wenn die virtuelle Welt plötzlich real wird. Social Media ist einfach klasse, aller Diskussion um Datenschutz zum Trotz. Das Internet führt Menschen zusammen und das gefällt mir.

Wen ich noch so alles getroffen habe, seht Ihr hier:

Robert Schön von Hepco und Becker, der übrigens neben
Dakar-Rallye-Fahrerin Tina Meier und Rennfahrerin
Nina Prinz in der Juri des Miss Grid Girl Contest in Dortmund sitzt.








Christof Hintze, der geistige Vater von Lerito und Internet-Marketing-Gott ;-)

Frauen, die schnelle Maschinen probesitzen




... und eine einsame Bikerunion.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Ihr könnt kommen - ich habe einen Messestand

Ach, ist das alles aufregend. Erst vor vier Wochen bin ich mit fembike gestartet und schon habe ich einen eigenen, mobilen Messestand. Als Existenzgründer muss ich mit einem schmalen Budget auskommen und da ist Phantasie gefragt. Zum Glück gibt es Baumärkte und jemanden an meiner Seite, der gerne etwas bastelt. Innerhalb weniger Tage entstand mein Messestand:
Mein erster Messestand
  • ein selbstgebauter, dreiteiliger Paravent zum Zusammenklappen, Höhe 1,60 cm, damit er noch in den Kofferraum passt
  • Logo vergrößert, auf Klebefolie von Aldi projiziert und mit einem Cutter sauber ausgeschnitten und in mühelsiger Fisselarbeit aufgeklebt
  • ein Stehtisch mit zwei Klappstühlen - extra frisch gestrichen - aus der Gartenlaube
  • zwei graue Teppichstücke für 1,95 EUR/qm
  • rosafarbene Hariboo-Glücksbringer
  • diverses Kleinzeug
Quata costa? Das glaubt ihr nicht: 25 EUR!!! Da lacht der Geldbeutel.

Ihr könnt den super-low-Budget-Stand und mich auf folgenden Messen besuchen:
Ich freu mich auf Euch :)