Montag, 31. Mai 2010

Eine Frau, ein Motorrad, Durst, Schweiß und Tränen







Spannender Dia-Vortag von Christina Meier, Motorradralleyfahrerin und Fotojournalistin, über ihre erfolgreiche Teilnahme an der härtesten Rallye der Welt.

Dakar Dia-Vortrag am
09.06.2010 - 20 Uhr
im BeLaMi in Hamburg-Bergedorf.
Eintritt frei

Im Gepäck dabei:
ihr Dakar Rallyebike, viele spannende Fotos und Dakar-Requisiten.

Den kompletten Beitrag lesen Sie auf http://dirtgirls.de

Mittwoch, 19. Mai 2010

Track zur Maitour 2010

Wie angekündigt stelle ich Euch hier den Track als jpg zur Verfügung. Ist soeben vom Tourguide geschickt worden - danke dafür :-). Das "Basislager" befand sich in Reutti bei Neu-Ulm. Wer genaueres zur Strecke wissen möchte, kann sich gerne über das Kontaktformular bei mir melden.

Obwohl wir kräftig nass geworden sind, sagten einige Teilnehmer, "dass die Tour im Regen die geilste Tour war" (Zitat aus einer E-Mail). Mir hat´s auch Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die nächste Ausfahrt.

Sonntag, 16. Mai 2010

Gemeinschaft motiviert - Teammarathon in Mannheim

Seit Monaten plage ich mich rum, weil ich zum Joggen keine rechte Lust mehr habe. Ich bin unmotiviert und alles andere ist wichtiger. Dabei weiß ich genau, dass mir Bewegung gut tut. Deshalb bin ich sehr stolz auf mich, weil ich den Sumpf aus Selbstvorwürfen und Unzufriedenheit über mein sportliches Engagement gestern verlassen habe.

Als dritte Läuferin im Team der "Badischen Gazellen" habe ich die Teilstrecke von 8,4 km in etwas über 50 Minuten geschafft. Das sind ca. 6 Minuten pro Kilometer und ich bin mit mir zufrieden.

Durch den Lauf, den ich ohne das Team nicht gemacht hätte, ist mir klar geworden, was ich zu leisten im Stande bin. Ohne viel Training habe ich diese Zeit geschafft. Das heißt im Umkehrschluss, dass ich mit nur etwas mehr Aufwand deutlich mehr erreichen kann. Und dafür bin ich jetzt wieder motiviert. Liebes Team - ich danke Euch.

Die Gazellen sind mit einer Nettozeit von 03:56:39 ins Ziel gelaufen und haben damit Platz 82 von 215 gemischten Teams belegt.

www.marathonmannheim.de

Donnerstag, 13. Mai 2010

Regen und nasse Straßen - der Reifen hält ... und "Diät-" Windbeutel gibt´s auch

Nach der Aufregung mit der Batterie war die erste größere Tour - abgesehen vom Regen - ein guter Start in den Mai. Trotz der großen Gruppe von 18 Personen auf 12 Motorrädern, kamen wir gut voran und heil ins Ziel. Und ich war in 5 Sekunden fertig mit abpacken - dank Topcase. Keine meterlangen Spanngurte mehr, sondern einfach den Schlüssel rumdrehen - klick und ab.

Leckeres Essen und fehlende Bewegung

Im Landhof Meinl empfingen uns Gerda und Willi mit einem kühlen Kellerpils, das wir uns an der Bar schmecken ließen. Das Menü am Abend bestand aus einem toll angerichteten Salat mit einem feinen Balsamicodressing, zum Hauptgang hatte ich Zander und danach die allerfeinsten Dessertvariationen, denen ich nicht widerstehen konnte. Auch der Schnaps auf´s Haus konnte an meinem Blähbauch nichts mehr bewirken und so ging ich schwer atmend ins Bett. 

Ausfahrt am Samstag mit Diät-Windbeutel

Die Dessertvariationen haben sich natürlich am nächsten Tag gerächt und ich entschied mich, den Fleecepulli nicht mehr in die Hose zu quetschen sondern das dünnere Hemd anzuziehen. Unser Tourguide hat dann tatsächlich zwischen Niesel- und dickem Tropfregen auch immer wieder trockene Straßen gefunden. Und das Erstaunliche ist, dass gute Reifen tatsächlich auch bei regennasser Fahrbahn eine gute Haftung haben. Ich fahre mit einem Pilot Road von Michelin und hatte nur auf Gullideckeln Probleme. Auch den Regenkombi habe ich eingepackt gelassen. Ein guter Test für meine neue, enge Hose und die Jacke. Nicht tropfnass aber feucht und dampfig kamen wir dann im Windbeutelparadies an. Und diesmal habe ich einen kleinen niedlichen mit weinig Sahne, ohne Zucker und mit viel Obst gegessen. Die Fitness-Variante ...  zum sich selber in die Tasche lügen. Lecker war er trotzdem.

Die Heimfahrt im Regenkombi

Morgens war es stark bewölkt und ca. 10 Grad und mir war klar, dass ich heute den Regenkombi anziehen werde. Und das war auch gut so, denn rechtzeitig zur Abfahrt fing es zu regnen an und hörte auch erst hinter Stuttgart wieder auf. Wir hatten uns geeinigt, die schönen Landstraßen zu verlassen und auf dem schnellsten Weg heim zu fahren. Und das ist nun mal die Autobahn.

Fazit
  • Hose und Jacke, beides von Rukka, sind regendicht, werden aber klamm und kalt bei Nässe. Darum ziehe ich lieber den Regenkombi an und hab´s warm.
  • Motorräder können auch im Regen gut fahren, wenn sie gute Reifen mit ausreichend Profil haben.
  • Das Topcase von Kappa ist leider nicht wasserdicht und ich hatte starke Vibrationen im Motorrad. Ob das Topcase die Ursache ist, kann ich nicht eindeutig sagen. Den nächsten Test muss es in den Dolomiten bestehen.
  • Windbeutel, Drei-Gang-Menüs nach 19:30 Uhr und keine Bewegung sind nicht gut für die Figur ... 
P.S. Die Route stelle ich noch in das Blog ein

    Sonntag, 2. Mai 2010

    Topcase löst Gepäckrolle ab

    Gerade noch rechtzeitig vor der Tour in den Mai habe ich mich zum Kauf eines Topcases entschlossen. Eigentlich musste ich es gar nicht kaufen, denn zum Geburtstag bekam ich einen Gutschein dafür. Mein Plan war erst im Forum zu schauen, dann Angebote zu wälzen, im Laden zu feilschen und ein Schnäppchen zu  machen. Die Realität sah anders aus. Internetrecherche endet bei mir oft damit, dass ich 100 Meinungen von mehr oder weniger guten Experten lese und zum Schluss noch unentschlossener bin. Denn irgendwie leuchten Pro und Kontra-Argumente gleichermaßen ein und die Entscheidung liegt nach wie vor bei mir. Außerdem hatte ich schon ein Topcase gesehen, das mir gefiel und ich beschloss mit dem Motorrad dort hin zu fahren.

    Müdes Klicken verursacht Schweißausbruch

    Es war Freitag, die Sonne strahlte und ich saß auf. Und dann geschah es: dieses schreckliche Geräusch beim Starten - ein müdes Klicken und aus und das einen Tag vor der Tour! Die Batterie war platt und bei mir machten sich erste Schweißperlen auf der Stirn bemerkbar. Zum Glück konnte ich mit etwas Unterstützung die Batterie mit dem Auto überbrücken und starten.

    Im Laden entschied ich mich - nach langem Abwägen - für ein 46-Liter-Topcase von Kappa und eine neue Batterie. Wenn ich schon Hilfe beim Überbrücken brauchte, wollte ich nun wenigstens das neue Topcase selber montieren. Es hat eine Weile gedauert, bis ich verstanden habe, wie diese merkwürdig gebogenen Metallteile an meinen Gepäckträger gehören, damit auch alles sicher befestigt werden kann. Aber es hat geklappt.

    Heimtückisches Ladegerät verursacht Panikattake

    Über Nacht habe ich dann die Batterie aufgeladen, d.h. ich habe um 06:45 Uhr bemerkt, dass das Ladegerät nicht eingeschaltet war. Mein Herz fing wild an zu Klopfen und mein Magen krampfte sich zusammen. Ich dachte, die Tour sei für mich gelaufen - ende und aus. Dass man Ladegeräte überhaupt einschalten muss - unglaublich! Nach diesem Panikanfall und einem hilfesuchenden Rettungsanruf bei einem Bikerfreund, konnte ich mich wieder entspannen. Zum Glück hat die Zeit noch gereicht um die Batterie aufzuladen und ich kam etwas gestresst aber rechtzeitig zum Treffpunkt.