Donnerstag, 13. Mai 2010

Regen und nasse Straßen - der Reifen hält ... und "Diät-" Windbeutel gibt´s auch

Nach der Aufregung mit der Batterie war die erste größere Tour - abgesehen vom Regen - ein guter Start in den Mai. Trotz der großen Gruppe von 18 Personen auf 12 Motorrädern, kamen wir gut voran und heil ins Ziel. Und ich war in 5 Sekunden fertig mit abpacken - dank Topcase. Keine meterlangen Spanngurte mehr, sondern einfach den Schlüssel rumdrehen - klick und ab.

Leckeres Essen und fehlende Bewegung

Im Landhof Meinl empfingen uns Gerda und Willi mit einem kühlen Kellerpils, das wir uns an der Bar schmecken ließen. Das Menü am Abend bestand aus einem toll angerichteten Salat mit einem feinen Balsamicodressing, zum Hauptgang hatte ich Zander und danach die allerfeinsten Dessertvariationen, denen ich nicht widerstehen konnte. Auch der Schnaps auf´s Haus konnte an meinem Blähbauch nichts mehr bewirken und so ging ich schwer atmend ins Bett. 

Ausfahrt am Samstag mit Diät-Windbeutel

Die Dessertvariationen haben sich natürlich am nächsten Tag gerächt und ich entschied mich, den Fleecepulli nicht mehr in die Hose zu quetschen sondern das dünnere Hemd anzuziehen. Unser Tourguide hat dann tatsächlich zwischen Niesel- und dickem Tropfregen auch immer wieder trockene Straßen gefunden. Und das Erstaunliche ist, dass gute Reifen tatsächlich auch bei regennasser Fahrbahn eine gute Haftung haben. Ich fahre mit einem Pilot Road von Michelin und hatte nur auf Gullideckeln Probleme. Auch den Regenkombi habe ich eingepackt gelassen. Ein guter Test für meine neue, enge Hose und die Jacke. Nicht tropfnass aber feucht und dampfig kamen wir dann im Windbeutelparadies an. Und diesmal habe ich einen kleinen niedlichen mit weinig Sahne, ohne Zucker und mit viel Obst gegessen. Die Fitness-Variante ...  zum sich selber in die Tasche lügen. Lecker war er trotzdem.

Die Heimfahrt im Regenkombi

Morgens war es stark bewölkt und ca. 10 Grad und mir war klar, dass ich heute den Regenkombi anziehen werde. Und das war auch gut so, denn rechtzeitig zur Abfahrt fing es zu regnen an und hörte auch erst hinter Stuttgart wieder auf. Wir hatten uns geeinigt, die schönen Landstraßen zu verlassen und auf dem schnellsten Weg heim zu fahren. Und das ist nun mal die Autobahn.

Fazit
  • Hose und Jacke, beides von Rukka, sind regendicht, werden aber klamm und kalt bei Nässe. Darum ziehe ich lieber den Regenkombi an und hab´s warm.
  • Motorräder können auch im Regen gut fahren, wenn sie gute Reifen mit ausreichend Profil haben.
  • Das Topcase von Kappa ist leider nicht wasserdicht und ich hatte starke Vibrationen im Motorrad. Ob das Topcase die Ursache ist, kann ich nicht eindeutig sagen. Den nächsten Test muss es in den Dolomiten bestehen.
  • Windbeutel, Drei-Gang-Menüs nach 19:30 Uhr und keine Bewegung sind nicht gut für die Figur ... 
P.S. Die Route stelle ich noch in das Blog ein