Freitag, 5. November 2010

Unterwegs mit Karte, Navi und Intuition

© pathermedia/jcb_p
Bisher war ich bei Touren meist an zweiter Stelle hinter dem Guide oder irgendwo in der Gruppe unterwegs. In Florida allerdings bin ich voraus gefahren. Freie Sicht auf breite Straßen. Dank des Roadbooks mit Karten aus Google Maps hatten wir die tägliche Entfernung - allerdings in Meilen - sowie eine Wegbschreibung von Hotel zu Hotel.

Außerdem habe ich eine Florida-Motorradkarte an der Harley-Station in Miami gekauft. Zur Sicherheit hatten wir auch ein Handy mit Navigationssoftware dabei. Meist war das Kartenmaterial ausreichend. Außer in Miami. Die Stadt mit ihren vier Autobahnen und Straßen, die sich nach der Himmelsrichtung ausrichten und zusätzlich nummeriert sind, verwirren mich. Auch mit Intuition, mit der ich oft richtig lag, konnten wir hier den Weg nicht finden.

© pathermedia/travis_m
Der Versuch eines hilfsbereiten Streifenpolizisten mir die Aufteilung der Stadt zu erklären, war gut gemeint, half aber auch nicht sehr viel. Also musste das Navi eingeschaltet werden. Auch hier gab es Tücken, denn wir hatten unterschiedliche Adressangaben. So spielten wir mehrere Versionen durch, bis es endlich ein Ergebnis fand.

Es führte uns auf einen Parkplatz am Flughafen. "Alle, die ein Navi haben und in die 15. Straße wollen, landen bei mir," sagte der freundliche Parkplatzwächter und beschrieb mir den Weg über den Parkplatz und weiter zum Hotel. Ich war ziemlich erleichtert, als wir endlich ankamen.

Da wir natürlich keine Halterung für das Handy hatten, mussten wir improvisieren. So wurde es kurzerhand an den Tankschutz gebunden. Besser wäre vermutlich ein "richtiges" Navi gewesen mit einer einfachen Befestigung, wie sie z.B. bei www.navigations-zubehoer.de für unterschiedliche Geräte erhältlich ist.

... schnell montiert.

Navitasche mit Halterung ...















(Bilder: www.navigations-zubehoer.de)